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| Fasnacht 2011 | |||
| Motto | Konfetti Zauber | ||
![]() Plakette: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag, 27. Januar 2011 | Da die Guggemusig Ratatuiiii mit der Gugge Gschirrschärbeler fusioniert hat, konnte unsere Sekretärin Trix Reust um 18:45 Uhr die 10 „einheimischen“ Guggen bei schönem aber kaltem Wetter zur Thuner Fasnacht 2011 begrüssen. Sogar das Mikrofon funktionierte diesmal. Nach dem Einmarsch der Guggen auf dem Rathausplatz übergab der neue Stadtpräsident Raphael Lanz anlässlich des Ichüble auf dem Rathausplatz dem neuen Obergring Hanspeter Aellig das Zepter und damit die Narrenfreiheit für die nächsten 3 Tage. Begleitet wurde der Stadtpräsident vom (erstmalig) gesamten Gemeinderat in ihren neuen Fasnachtskostümen (Wenn man einen Hut als Kostüm bezeichnen kann). Unter dem tosenden Lärm der Rhythmiker der 10 Thuner Guggen wurde das Fasnachts-symbohl am Schluss des Ichüble aufgezogen und damit die Thuner Fasnacht 2011 offiziell eröffnet. Nach der Eröffnung schwärmten die Guggen traditionell in alle Richtungen aus und heizten mit ihren kakophonischen Klängen die nächsten Tage und Nächte ein. | ||
| Schlagzeilen | „Putschversuch“ geglückt Neuer Stapi erklärte das erste Mal „Narrenfreiheit“ Neuer Obergring hat die Feuertaufe bestanden | ||
| Freitag, 28. Januar 2011 | Es gab dieses Jahr keine Schnitzelbankgruppe die das The-ma Carlo Kilchherr und die Gemeinderastwahlen nicht the-matisierten. Somit waren die Lacher in den 7 ausverkauften Schnitzelbanklokalen schon auf sicher. Daneben gaben die 6 Schnitzelbankgruppen aber auch Sprüche über Themen wie Wahl des neuen Stadtpräsidenten - Gafnerkreuzung – Frauen im Bundesrat usw. zum Besten. Zu einem guten Essen genossen die Zuschauer den Abend in vollen Zügen. Daneben feierten die Thuner Guggen „ihren“ Guggeabend im Mühlezelt. Als Gäste trat diesmal die Showgruppe Surf-drummers aus Spiez auf. Mit ihrer Emotionellen, mit Präzisi-on und Perfektion geführten Show begeisterten sie das Publikum und brachten das volle Zelt richtiggehend zum Kochen. Neben den einheimischen, zum Teil gemischten Formationen traten die Gastguggen Müüs aus Olten Rüthmushüpfer Ittigen, Städtlifäger Aarau und die Taktsurfer Münchenbuchsee auf. Traditionell wurde der gelungene Abend mit dem „Monschter“ der einheimischen Guggen abgeschlossen. | ||
| Schlagzeilen | Carlo Kilchherr, das Lieblingssujet am Schnitzelbankabend Surfdrummers begeisterten | ||
| Samstag, 29. Januar 2011 | Wie immer gehörte der Samstagnachmittag den kleinen Narren. Um 14:00 Uhr versammelten sich Hunderte kleiner Prinzessinnen, Cowboys, Tiere und Elfen mit Eltern im grossen Zelt auf dem Mühleplatz und warteten gespannt auf die Eröffnung der Kinderfasnacht. Da der angekündigte Kinder-DJ trotz bezahlter Gage aus unerfindlichen Gründen kurzfristig abgesagt hat musste Andrea Michel als Ressortleiterin Kinderfasnacht innert wenigen Tagen ein Ersatzprogramm auf die Beine stellen. Die „Märlitante“ Tanja Hiller der Rudolf Steiner Schule ist eingesprungen und hat mit einer animierten Märlierzählung vor allem die kleineren Kinder bestens unterhalten. Aber auch alle anderen Kinder erfreuten sich am schminken, verkleiden und die 1000 Gratisbuttons die der Gringerat verteilte waren in Windeseile weg! Für Stimmung sorgten dann beim Kinderumzug, der um 16.16 Uhr startete die 9 Guggenmusigen, die den Umzug begleiteten. Schade nur, dass nach der ersten Gugge, die den Umzug mit dem Gringerat eröffnete, für lange Zeit keine mehr zu sichten und zu hören war. Wegen dem grossen Andrang am Start drückten die über 1000 Kinder en bloc auf die Umzugsroute so dass die nachfolgenden Guggen keine Chance hatten sich dazwischen zu formieren. So marschierte das Gros der kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler leider ohne fetzige Rhythmen durch die Innenstadt, bevor am Schluss die übrigen Guggenformationen folgten. Dennoch freute sich Klein und Gross sowie viele Zuschauer am Strassenrand am farbenfrohen Trubel, am Konfettiregen und am strahlenden Sonnenschein. Um 17.00 Uhr nahm dann der Lärmpegel in der Thuner In-nenstadt massiv zu, das war der Start zum „Gässlen“. 25 Guggen (10 Thuner und 15 Gastguggen) mit insgesamt ca. 900 Musikantinnen und Musikanten aus 8 Kantonen spielten nonstop auf 6 verschiedenen Bühnen bis um 03.00 Uhr in der Früh. So genossen hunderte Narren mit zum Teil ausgefallenen oder auch eleganten Kostümen sowie nicht kostümierte Zuschauer feuchtfröhlich die Thuner Gassenfasnacht 2011. Und wiederum ohne nennenswerte Zwischenfälle. | ||
| Schlagzeilen | Auch die Kleinen genossen die Fasnacht Grossaufmarsch der Guggen | ||
| Sonntag, 30. Januar 2011 | Nachdem die in Thun übernachtenden Gastguggen (ca. 300 Musikanten haben in Zivilschutzanlagen und Turnhallen übernachtet) das Frühstück im SIGESI Zelt eingenommen hatten verschob man sich langsam und zum Teil leicht verkatert Richtung Halle STI um sich ab 13:00 Uhr für den grossen Umzug bereitzustellen. Bei bedecktem Himmel (kommt sie oder kommt sie nicht?) und garstigen Temperaturen setzt sich nach dem Böllerschuss um 13.59 Uhr der Umzug bestehend aus 24 Guggen aus 7 Kantonen, 9 Sujetwagen und 14 Kostümgruppen mit total 1300 Fasnächtler in Bewegung. Etwa 35'000 Fasnachtsfans und Schaulustige harren trotz den garstigen Temperaturen aus, um den Umzug Richtung Bälliz und Rathausplatz zu verfolgen. Viele halten einen Glühwein und ein Konfettisäcklein in der Hand: Den Glühwein um sich aufzuwärmen, das Konfettisäcklein um dem diesjährigen Motto „Konfetti Zauber“ gerecht zu werden und um andere zu bewerfen. Nach gut einer Stunde versammelten sich dann alle 10 Thuner Guggen auf der Tribüne auf dem Rathausplatz für das Concerto Gigante. Standen die Thuner am Donnerstag noch etwas steif umher, so ist ihnen der Rhythmus in den letzten 3 Tagen gehörig in Mark und Bein gefahren. Der volle Rathausplatz gleicht einem wogenden Meer aus Köpfen und Masken. Durch die engagierte Animation des Speakers Ändu Schneider und dem vollen Einsatz der Tambourmajorin der Thuner Seehüüler, Stefanie Rotach wird beim zweiten Lied bereits eifrig geschunkelt. Und als dann am Schluss das Lied „Das Feyr vo dr Sehnsucht“ von den total ca. 350 Guggemusikanten gespielt wurde gab es kein Halten mehr: Alle sangen und schaukelten mit. Nach dem überwältigendem Concerto Gigante übergab der Obergring etwas wehmütig wieder das Zepter (und die Nar-renfreiheit) dem Stadtpräsidenten. Mit diesem Akt endete die Thuner Fasnacht 2011 mit dem Fazit: Äs isch ä wunderschöne, unvergessliche Konfetti Zauber gsi Rangliste Sujetwagen:
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| Schlagzeilen | Es regnete Konfetti und Täfeli Neuer Obergring hat Feuertaufe bestanden! | ||
| HV 2010 | |||
| Freitag, 28. Mai | Mit der HV im Hotel Freienhof wurde das Vereinsjahr 2009/2010 abgeschlossen. Anlässlich dieser HV wurde der Obergring II Jürg Burkhart mit Pauken, Trompeten, Schnitzelbänken und natürlich einem würdigen Apéro verabschiedet. Jürg hat sich von Anfang (1995) an aktiv für die Entwicklung der Thuner Fasnacht engagiert und amtete die letzten 5 Jahre als Obergring. Unter seiner "Herrschaft" wurde anlässlich des 10jährigen Jubiläum der FFT (1998) die 4tägige Fasnacht eingeführt, die sich heute bereits nach kurzer Zeit zur Tradition etabliert hat. Ebenfalls engagierte sich Jürg stark für die kontinuierliche Verbesserung der allgemeinen Sicherheit und speziell für die Sicherheit am Umzug (Einsatz von Zivilschutzangehörigen). Auch die Sauberkeit am Anlass hat ihn immer wieder beschäftigt und auch da wurden unter seiner Regie massive Verbesserungen erreicht. Jürg hat viel dazu beigetragen, dass sich die Thuner Fasnacht in allen Bereichen zu einem anerkannten Grossanlass entwickelt hat. Wir danken Jürg für seinen grossen Einsatz zu Gunsten der Thuner Fasnacht und wünschen ihm für die (fasnachtslose) Zukunft alles Gute Als Nachfolger und neuer Obergring III wurde von der Versammlung Hanspeter Aellig gewählt. Wir wünschen Hanspeter Aellig vor allem viel Spass im Amt als neuer Obergring der Thuner Fasnacht. | ||
| Fasnacht 2010 | |||
| Motto | äs isch dr Hammer | ||
![]() Plakette: Andreas Schneider | |||
| Donnerstag, 28. Januar | Schon bereits mit zur Gewohnheit gewordenen 5minütiger Verspätung wurde um 18:50 Uhr auf dem Aarefeldplatz zur Thuner Fasnacht 2010 gestartet. Aber just als Trix Reust alle Guggen begrüssen wollte wurde es dunkel auf dem Platz und alle Mikrofone verstummten: STROMAUSFALL! So musste der Obergring das Zepter übernehmen und mit lauter Stimme mit den Guggen den Start organisieren. Zum Glück blieb das das einzige Maleure während dieser Fasnacht. Nach dem Umzug in die Stadt stellten sich alle "Rhythmüs-ler" der Guggen auf der Bühne Rathausplatz auf und warteten gespannt auf den Start der Thuner Fasnacht 2010. Nach minutenlagem "Chüblen" erschien dann der Stapi Hansueli von Allmen, der in Begleitung von Gemeinderätin Ursula Haller, Jolanda Moser sowie dem Gemeinderat Peter Siegenthaler und dem Ratssekretär Marius Mauron war, auf der Bühne und übergab (schlotternd) das letzte Mal als Stadtpräsident dem Obergring das Zepter und die Narrenfreiheit für 4 Tage. Mit dem schon traditionellen Ruf "De machet doch was dir weit" ging er frierend von dannen. Mit dem Aufruf des Obergring an die Guggen, sie sollen die Stadt in Beschlag nehmen zogen die 11 Thuner Guggen los und chübleten bis Mitternacht die Thuner Fasnacht 2010 ein. | ||
| Schlagzeilen | Stadt kämpft gegen Konfetti Hunderte Narren und Guggen trotzen dem Wetter Stapi überreichte das letzte Mal Zepter den Narren | ||
| Freitag, 29. Januar | Schon zum elften Mal und in seit Monaten ausverkauften Schnitzelbanklokalen gaben die Schnitzelbankgruppen Spottlight, s‘Muulbeeri, Thun West, Smarties, Rätschbäse und Glögglifrösche zu Themen wie Rauchverbot – Wettskandal im Fussball oder explodierende Gesundheits- und Spitalkosten ihre "spitzen" und kritischen Sprüche zum Besten. Zu einem feinen Nachtessen genossen die immer mehr kostümierten Gäste den Abend sichtlich. Für musikalische Einlagen sorgten diesmal neben den bewährten Säins Tschikken das erste Mal die Kleingugge Eisamstil, die mit ihrem originellen Guggemusigstil die Gäste begeistern konnte Ab 20:00 Uhr feierten die Thuner Guggen "ihren" Guggeabend im Mühlezelt. Neben den fulminanten Auftritten von gemischten Formationen der Thuner Guggen traten die Gastguggen Müüs aus Olten und Bieranjas aus Fricktal auf. Einer der Höhepunkte war sicher der Auftritt des Michael Jackson Doubles Dany Zbinden. Er ist Thuner, tanzt wie Michael Jackson und sieht ihm verblüffend ähnlich. Der Abschluss dieses wiederum gelungenen Guggefescht machte das Monsterkonzert aller anwesenden Thuner Guggen. War echt geil! | ||
| Schlagzeilen | Kostümiert am Schnitzelbankabend: Ein must!! "Michael Jackson" an der Thuner Fasnacht | ||
| Samstag, 30. Januar | Dass das Fasnachtsfieber in Thun immer mehr um sich greift sah man an der um 14:00 Uhr startenden Kinderfasnacht im Mühleplatzzelt sofort. Über 1000 Kinder versammelten sich zusammen mit ihren Eltern, Grosseltern und Geschwister und liessen sich schminken, übten mit improvisierten Instrumenten Rhythmen ein oder genossen einfach das verkleidet sein. Der Gringerat verteilte dann am Schluss noch an alle Kinder einen speziellen Kinderbutton als Erinnerung. Den Abschluss der Kinderfasnacht im Zelt machte dann die Kin-dergugge Mini-Bäfzger aus Belp. Bevor es dann an den Umzug ging gab's auch noch eine Maskenprämierung und natürlich eine kleine Zwischenverpflegung. Um 16.16 Uhr ging‘s dann los mit dem Kinderumzug. Über 1000 grosse und kleine Narren, begleitet von 11 Guggenmusigen, zogen unter der Aufmerksamkeit von hunderten von Zuschauern via (spiegelglattem) Bälliz - Freienhofgasse - obere Hauptgasse zum Rathausplatz. Und wiederum zeigten sich die Gewinner der Maskenprämierung stolz auf dem Gringeratswagen. Mit Guggenvorträgen von 3 Guggen und der Präsentation des gelernten Rhythmus endete dann die Kinderfasnacht bei wiederum einsetzendem Schneefall auf einem gut gefülltem Rathausplatz! Um 17.00 Uhr war dann der Auftakt zum Gässlen. 27 Guggen (11 Thuner und 16 Gastguggen) aus nah und fern spielten nonstop auf 6 verschiedenen Bühnen bis um 03.00 Uhr in der Früh. Trotz etwas garstigem Wetter verfolgte viel Volk auf der Gasse oder in den Festzelten die Vorträge der Guggen und die Stimmung in der Innenstadt war fröhlich und friedlich. Ohne jegliche Zwischenfälle endete dann um 04.00 Uhr das Gässlen endgültig und innerhalb kürzester Zeit hörte man nur noch die Putzmaschinen in den Gassen. | ||
| Schlagzeilen | Über 1000 Kinder feierten "ihre" Fasnacht Kinderumzug wird "erwachsen" Schränze (fast) ohni Gränze bis 03:00 Uhr | ||
| Sonntag, 31. Januar | Nachdem die Gastguggen das Frühstück im SIGESI Zelt eingenommen hatten trafen sich 2er Delegationen sämtlicher teilnehmenden Guggen um 11:30 Uhr im Zelt hinter dem Rathaus. Der Stadtratspräsident Raphael Lanz begrüsste die Anwesenden und bedankte sich für den Einsatz zu Gunsten der Thuner Fasnacht. Zu Guggenklängen der Guggemusig Grönbachgusler genoss man den Apéro und der Obergring überreichte allen Delegationen die Erinnerungsplakette. Bei leichtem Schneefall besammelten sich anschliessend 25 Guggen aus 6 verschiedenen Kantonen, 9 Sujetwagen und 17 Kostümgruppen im Areal STI und bereiteten sich (zum Teil etwas nervös) auf den grossen Umzug vor. Wammmmmm.. ein Böllerschuss um 13.59 Uhr markierte den Start zum grossen Umzug. Just in diesem Moment hörte der Schneefall auf und der Tross setzte sich in Bewegung. Auch wenn die eisigen Temperaturen und Schneefall nicht ganz so viele Menschen ins Freie gelockt haben wie sonst – jene tausende, die vom Fasnachtsfieber gepackt sind liessen sich weder von Wind noch Wetter abhalten. Die 25 Guggen sorgten mit ihren heissen Rhythmen und farbefrohen Fantasiekostümen für mächtig Stimmung auf der Strecke. Und das "Intrigieren", das an der innerschweizer Fasnacht fester Bestandteil ist, kommt immer mehr auch an der Thuner Fasnacht zum tragen: Da rennt eine Blume einem Bekannten im Publikum hinterher, um ihn mit Konfetti einzudecken; dort erhält ein kleiner Guggemusikant Unterstützung vom Prinzesschen am Strassenrand, das mittun will im fröhlichen Narrentreiben usw. Da liessen sich die Zuschauer sogar zu Szenenapplaus hinreissen! Als Abschluss sorgte das Concerto Gigante unter der Leitung der Tambourmajorin der Thuner Seehüüler, Stefanie Rotach nochmals für Hochstimmung. Die Thuner Guggen gaben für die auf dem Rathausplatz ausharrenden Fasnachtsfans nochmals alles und motivierten sie unter der Leitung des Speaker Ändu zu Hüpf- und Klatscheinlagen. Der Schneefall trug das Seine zu einem melancholischen Bild bei. Am Schluss verkündete dann der Obergring II, Jürg Burkhart seinen Rücktritt auf die HV 2010. Er durfte dann noch das letzte Stück des Monster, "Das Feyr" unter grosser Anteilnahme aller dirigieren. Es war ärdeschöööön. Das Fazit nach der Thuner Fasnacht 2010 war klar: Äs isch dr Hammer gsi. Rangliste Sujetwagen:
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| Schlagzeilen | Farbenfrohe Thuner Fasnacht im Schnee Obergring tritt zurück! Das grosse Aufräumen danach | ||
| Fasnacht 2009 | |||
| Motto | NO NID GNUE | ||
![]() Plakette: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag 29. Januar | Mit einem ohrenbetäubendem Knall und dem Final Count-down, gespielt durch die Guggemusig Chatzeschwänz wurde mit 5minütiger Verspätung auf dem Aarefeldplatz zur Thuner Fasnacht 2009 gestartet. Alle Guggen wurden begrüsst und zogen anschliessend mit einem Umzug, der von einer gros-sen Anzahl Zuschauern verfolgt wurde, auf den Rathaus-platz. Bei kalter aber trockener Witterung übergab der Stadt-präsident Hansueli von Allmen, der in Begleitung von Ge-meinderätin Jolanda Moser und Gemeinderat Urs Siegentha-ler, sowie dem Vize Stadtschreiber Remo Berlinger aufkreuz-te, traditionell und auf süffisante Art dem Obergring in Form des Narrenbriefes die Narrenfreiheit für seine Stadt. Mit dem Ruf "Dann macht doch was ihr weid" ging er frierend von dannen. Anschliessend wurde die Innenstadt von den 11 Thuner Guggen in Beschlag genommen und die Thuner Fasnacht würdig bis nach Mitternacht "eingeschränzt". | ||
| Schlagzeilen | Vier Tage Narrenfreiheit Guggen herrschen über Thun Wagt sich auch erstmals der Fulehung unter die Narren? | ||
| Freitag 30. Januar | Da die Schnitzelbankgruppe d'Schnüffler dieses Jahr nicht mehr mitmachten, hatten an der bereits zum 10.Mal und schon seit Monaten ausverkauften Schnitzelbanksoirée zwei neue Gruppen ihre ersten Auftritte: Die Gruppen THUN WEST und RÄTSCHBÄSE haben ihre Feuertaufe bestan-den und wir freuen uns auf weitere Auftritte. Selbstverständ-lich haben auch die Glögglifrösche aus Murten mit Micheline Calmy-Rey nicht gefehlt und sie hatte die Lacher klar auf ih-rer Seite. Ebenfalls einen Besuch hat uns das Fasnachts-prinzenpaar Prinzessin Chröttli die Erste und Prinz Hämpu der Erste aus Murten abgestattet und war beeindruckt von der Thuner Fasnacht. Ab 20:00 Uhr fand im Mühleplatzzelt das Guggefescht der Thuner Guggen statt. Nach dem letztjährigen Flop fand die-ses Jahr das Fest mit einem fixen Programm und Auftritten von Gastformationen statt. Neben den Auftritten von ge-mischten Formationen der Thuner Guggen traten auch das Show Drum Corps der Musikgesellschaft Thun, die Majoret-tes Steffisburg, die Brake Dancer Funky Juice aus Bern und eine Saxophonformation aus allen Thuner Guggen auf. Der Abschluss dieses gelungenen Guggefescht machte das Monsterkonzert aller anwesenden Thuner Guggen. War echt geil! | ||
| Schlagzeilen | Orange Storen und schräge Vögel Majoretten an der Fasnacht | ||
| Samstag 31. Januar | Zum zweiten Mal startete um 14.00 Uhr im Zelt auf dem Mühleplatz die Kinderfasnacht. Nebst dem schon traditionel-len und gut besuchten Schminkservice konnten die Kinder zusammen mit den Guggen Lerchaotiker und Goldiguuger mit verschiedenen Instrumenten Rhythmen einüben. Dann gab's auch noch eine Maskenprämierung und natürlich eine kleine Zwischenverpflegung. Mit dem Auftritt der Chat-zeschwänz verschob man sich dann zum Start des Kinder-umzuges ins Bälliz. Punkt 16.16 Uhr startete der gegenüber dem letzten Jahr noch grösser gewordene Kinderumzug. Gegen 1000 grosse und kleine Narren, begleitet von 3 Thu-ner- und 7 Gastguggen, zogen unter der Aufmerksamkeit von hunderten von Zuschauern via Bälliz - Freienhofgasse - obere Hauptgasse zum Rathausplatz. Auf dem Gringerats-wagen durften wiederum die stolzen Gewinner der Masken-prämierung mitfahren! Mit Guggenvorträgen von 3 Gastgug-gen und der Präsentation des gelernten Rhythmus endete dann die Kinderfasnacht um 17.30 Uhr auf einem aus allen Nähten platzenden Rathausplatz! Um 17.00 Uhr war dann der Auftakt zum zweiten Teil des Samstagprogrammes: Das Gässlen. 27 Guggen (Rekord) aus nah und fern spielten nonstop auf 6 verschiedenen Büh-nen (neu: Bühne auf dem Stadthofplatz) bis um 03.00 Uhr in der Früh. Trotz bissiger Kälte verfolgten tausende Narren und Zivilisten die Vorträge der Guggen und die Stimmung in der Innenstadt war super. Ohne jegliche Zwischenfälle ende-te dann um 04.00 Uhr das Gässlen endgültig, da auch das erste Mal die Beizen keine weitere Verlängerung erhielten. | ||
| Schlagzeilen | Die fröhliche Tour auf dem Regenbogen Kinderumzug wird immer beliebter 27 Guggen schränzen bis um 03:00 Uhr | ||
| Sonntag 1. Februar | Bereits um 10.00 Uhr trafen sich die Gastguggen im SIGESI Zelt zum Morgenessen und um 11.30 Uhr fand zum ersten Mal ein Guggeapéro im Zelt hinter dem Rathaus statt an dem von allen Thuner- und Gastguggen je eine 2er Delega-tion teilnahmen. Die Stadtratspräsidentin Frau Renate Begré dankte unter anderem den Gastguggen aus der ganzen Schweiz für ihr Kommen. Bei leichtem Schneefall besammel-ten sich anschliessend 23 Guggen aus 8 verschiedenen Kantonen, 7 Sujetwagen und 17 Kostümgruppen im Areal STI und machten sich zum Teil lautstark für den grossen Umzug bereit. Pünktlich um 13.59 Uhr hörte der Schneefall auf und mit dem Böllerschuss startete der Umzug mit den 47 Gruppen und to-tal 1450 Mitwirkenden. Trotz vorgängig etwas garstigem Wetter säumten wiederum knapp 40'000 Zuschauer die Um-zugsroute und freuten sich über die kakophonischen Töne der Guggen, den originell und mit viel Aufwand gestalteten Sujetwagen und den kreativ verwirklichten Ideen der Kos-tümgruppen. Das absolute Highlight für die Zuschauer waren dieses Jahr natürlich die 150 TambourenInnen und Musikan-tenInnen der Thuner Kadetten die anlässlich ihres 150 jähri-gem Jubiläum das erste Mal am Fasnachtsumzug mitmach-ten! Da liessen sich die Zuschauer sogar zu Szenenapplaus hinreissen! Pünktlich zum krönenden Abschluss des Umzu-ges, dem Concerto Gigante setzte dann wieder ein leichter Schneefall ein der zu einer melancholischen Stimmung auf dem Rathausplatz sorgte. Unter der erstmaligen Leitung der Tambourmajorin der Thuner Seehüüler, Stefanie Rotach ga-ben die Thuner Guggen nochmals alles und motivierten die tausende von Zuschauern auf dem Rathausplatz unter der Leitung des Speaker Ändu zu Hüpf- und Klatscheinlagen. Ein wahrlich seltenes Bild in Thun! Das Fazit nach der Thuner Fasnacht 2009 war klar: Mir hei no nid gnue. Rangliste Sujetwagen: 1. Lieber Steizyt aus kei Zyt Ämme - Fürz Burgdorf 2. Ganz schön giftig Spielgruppe Sunnestrahl Thun 3. Venezia Viva Venezia, Thun | ||
| Schlagzeilen | Knapp 40'000 Besucher Kadetten überraschten beim Umzug Zähne fletschende Fasnächtler | ||
| Fasnacht 2008 | |||
| Motto | s'isch z'10ni | ||
![]() Plakette: Andreas Schneider | |||
| Donnerstag 31. Januar | Mit einem akustischen Countdown und einem ohrenbetäubendem Knall wurde auf dem Aarefeldplatz zur 10 Jahr Jubiläumsfasnacht gestartet. Alle Guggen wurden trotz gröberen Mikrofonproblemen begrüsst und zogen anschliessend mit einem Umzug, der von immer mehr Zuschauern verfolgt wurde, auf den Rathausplatz. Bei kalter aber trockener Witterung übergab der Stadtpräsident, der nur in Begleitung von einem Gemeinderat und dem Ratssekretär aufkreuzte, traditionell und auf süffisante Art dem Obergring den Narrenbrief. Anschliessend wurde die Innenstadt von den Guggen in Beschlag genommen und die Thuner Fasnacht würdig und neu bis nach Mitternacht "eingeschränzt". | ||
| Schlagzeilen | Narren regieren die Stadt Die Stadt sponsert entgegen dem Verwaltungsreglement und ausnahmsweise die Beflaggung | ||
| Freitag 1. Februar | Bei der traditionellen Schnitzelbanksoirée, die wiederum völlig ausverkauft war gaben die THUNESIER ihre Abschiedstour! Sie waren seit 2002 dabei und sorgten mit ihren pointierten Sprüchen immer wieder für Lachsalven! Gleichzeitig fand im Mühleplatzzelt (und auch an anderen Orten) das Guggefescht der Thuner Guggen statt. Leider war die Beteiligung der eigenen Guggen nicht so gross aber die, die da waren hatten ihren Spass daran. | ||
| Schlagzeilen | Bruni, FC Thun und Ursi Haller | ||
| Samstag 2. Februar | Dank der Verlängerung der Thuner Fasnacht auf 4 Tage stand an diesem kalten und etwas verschneiten Samstag die Kinderfasnacht auf dem Programm. Schon weit vor dem Beginn um 14.00 Uhr drängten sich viele verkleidete und geschminkte Kinder (und zum Teil auch Eltern) in das grosse Mühleplatzzelt um ganz sicher die besten Plätze zu ergattern. Nebst Schminkservice konnten die Kinder zusammen mit den Guggen Lerchaotiker und Goldiguuger mit verschiedenen Instrumenten Rhythmen einüben. Dann gab's auch noch eine Maskenprämierung und natürlich eine kleine Zwischenverpflegung. Der Höhepunkt waren dann natürlich die Auftritte der Guggemusig Pulswärmer und den Chatzeschwänz die sogar ein Kinder-Medley zum Besten gaben. Punkt 16.16 Uhr startete der grösste je gesehene Kinderumzug in Thun. Hunderte von kleinen Narren, begleitet von 8 Guggemusigen, zogen unter der Aufmerksamkeit von vielen Zuschauern via Bälliz - Freienhofgasse - obere Hauptgasse zum Rathausplatz. Auf dem Gringeratswagen durften die stolzen Gewinner der Maskenprämierung mitfahren! Auf dem Rathausplatz wurde dann die grosse Schar von 3 Guggemusigen empfangen mit denen dann die Kinder ihre gelernten Rhythmen zum Besten geben konnten. Mit einem kleinen Monsterkonzert endete dann die grösste Kinderfasnacht in Thun auf einem voll gestopften Rathausplatz! Um 17.00 Uhr ging dann die Thuner Fasnacht nahtlos ins Gässeln über. 24 Guggen aus nah und fern beglückten die tausenden Narren (und Zivilisten) mit ihren lauten aber kakophonisch schönen Tönen auf 6 verschiedenen Bühnen bis um 03.00 Uhr in der Früh. Auch belebten einige kleinere, "wilde" Guggen die Beizenfasnacht und brachten so auch immer mehr Stimmung in die Thuner Beizen. Dank erhöhter Polizeipräsenz endete dann um 04.00 Uhr dieser wunderschöne Fasnachtstag ohne jegliche Zwischenfälle. Böse Zungen behaupten aber, dass in diversen Beizen bis im Morgengrauen noch lautstark weitergefeiert wurde und sogar noch einzelne "Schissdräckzügli" auf der Gasse zu hören waren. | ||
| Schlagzeilen | Hunderte kleiner und grosser Narren Der Kinderumzug lockte Hunderte auf Thuns Strassen | ||
| Sonntag 3. Februar | Im Vorfeld waren alle etwas skeptisch und fragten sich: Funktioniert das mit dem grossen Umzug am Sonntag???? Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Tempera-turen hörte man schon um 11.00 Uhr in der Innenstadt die ersten Gastguggen, die sich musikalisch aufwärmten. Um 12.00 Uhr war noch alles gespenstig ruhig und nur die Leute vom Zivilschutz waren emsig daran das Bälliz abzusperren und die Umzugsroute vorzubereiten. Um 13.59 Uhr, eine Stunde früher als sonst startete der grosse Fasnachtsumzug im STI Areal. Er war mit 41 Gruppen und ca. 1300 Teilnehmer nicht der grösste Umzug in Thun. Mit 21 Guggen aus 8 verschiedenen Kantonen, 10 (immer schöner werdende) Sujetwagen sowie 11 grösseren und kleineren Kostümgruppen war es aber sicher der bunteste Umzug, den Thun je erlebt hat. Und was die Umzugsteilnehmer auf der Route erleben durften war überwältigend: Tausende von frohgelaunten Zuschauer säumten die (diesmal hervorragend abgesperrte) Umzugsroute und liessen sich sogar zu Applausstürmen hinreissen! So war auch nicht verwunderlich, dass der Rathausplatz beim grossen Concerto Gigante zum bersten voll war. Das nochmals von Ädu Stähli geleitete Monsterkonzert bot zum Abschluss nochmals viel Guggenmusik vom feinsten und das Publikum liess sich, animiert vom Speaker Ändu, sogar zu Showeinlagen hinreissen. Das war einfach geil! So endete die Thuner Jubiläumsfasnacht 2008 mit einem klaren Fazit: S'ISCH absolut Z'10NI gsi! | ||
| Schlagzeilen | 40'000 Besucher dabei Mit Guggen, Glühwein und Getöse feierte Thun einen prächtigen Jubiläumsumzug | ||
| Fasnacht 2007 | |||
| Motto | SCHRÄNZE ohni GRÄNZE | ||
![]() Plakette: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag 1. Februar | Im Gegensatz zu letztem Jahr wurde die Thuner Fasnacht wieder traditionell eröffnet. Alle Guggen wurden auf dem Aarefeldplatz begrüsst und zogen anschliessend mit einem Umzug, der von vielen Zuschauern verfolgt wurde, auf den Rathausplatz. Dort übergab der Stadtpräsident, der in Begleitung von 3 GemeinderätInnen und dem Vizestadtschreiber aufkreuzte, traditionell und auf süffisante Art dem Obergring den Narrenbrief. Anschliessend wurde die Innenstadt von den Guggen in Beschlag genommen und es schränzte was das Zeug hielt getreu nach dem Fasnachtsmotto bis um Mitternacht. Zu Gunsten der Guggen wurde dieses Jahr auf ein Monsterkonzert verzichtet. | ||
| Schlagzeilen | Die Narren haben das Zepter Für drei Tage regieren die Narren | ||
| Freitag 2. Februar | Die traditionelle Schnitzelbanksoirée war wiederum völlig ausverkauft und eine neue Thuner (Frauen) Schnitzelbank-gruppe feierte ihr erfolgreiches Debüt: Die "SmartieS". Ab dem späteren Nachmittag konnten die kleinen Kinder im Zelt auf dem Mühleplatz sich schminken lassen sowie Rhythmen unter der Leitung der Guggemusig Goldiguuger einstudieren. Um 18.00 Uhr war dann der Start des Kinder-umzuges begleitet von 3 Guggen durch die Innenstadt. Etwa 400 Kinder nahmen daran Teil, was eine lange Kolonne ergab. Leider verfolgten noch etwas wenig Zuschauer das Geschehen! Anschliessend feierten die Thuner Guggen bereits traditionell ihr Guggefescht im Zelt auf dem Mühleplatz. Die Musikleiter der verschiedenen Thuner Guggen haben selbständig ein Programm kreiert, das teilweise Lachkrämpfe auslöste. | ||
| Schlagzeilen | Mike Shiva, Pädu Anliker und Siegethaler's "Frindshipticket" Die Fasnacht gehört den Kleinen | ||
| Samstag 3. Februar | Traditionell startete der grosse Fasnachtsumzug um 14.59 Uhr im STI Areal. Er war mit 49 Gruppen und ca. 1600 Teilnehmer ein grosser und schöner, aber nicht der grösste Umzug! Mit 27 Guggen aus 10 (!) verschiedenen Kantonen war es aber bezüglich Guggen der "multikultigste" Umzug den Thun je erlebt hat. Dank dem schönen Wetter mit angenehmen Temperaturen verfolgten ca. 40'00 Zuschauer den wiederum bunten und abwechslungsreichen Umzug. Zum bersten voll war diesmal auch wieder der Rathausplatz beim grossen Concerto Gigante. Das von Ädu Stähli geleitete Monsterkonzert bot getreu nach dem Fasnachtsmotto "SCHRÄNZE ohni GRÄNZE" viel Guggenmusik vom feinsten. Viele tausend Fasnachtsbegeisterte feierten dann bis früh in den Morgen auf den Gassen sowie in den 3 Festzelten zu schrillen und lauten Guggeklängen eine ausgelassene und fröhliche Thuner Fasnacht. Wie schon 2006 fand im Hotel Freienhof ein Maskenball statt, der aber auch dieses Jahr relativ wenig Zuspruch fand. Wiederum belebten auch einige kleinere, "wilde" Guggen die Beizenfasnacht und brachten so auch immer mehr Stimmung in die Thuner Beizen. So endete dann um 04.00 Uhr ohne jegliche Zwischenfälle die Thuner Fasnacht 2007. Nach unbestätigten Gerüchten wurde aber in diversen Beizen bis im Morgengrauen noch lautstark weitergefeiert (Der Beizenfreinacht sei Dank)! | ||
| Schlagzeilen | 40'000 an der Fasnacht! 140 Glückskäfer im Konfettirausch | ||
| Fasnacht 2006 | |||
| Motto | Z'THUN FÄGTS | ||
![]() Plakette: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag 2. Februar | Der neu zusammengesetzte Gringerat unter der Leitung des neuen Obergring, Jürg Burkhart präsentierte sich bei der Fasnachtseröffnung im neuen Kostüm. Zum ersten Mal und aus speziellem Anlass eröffnete der Stadtpräsident, H.U. von Allmen den Anlass und übergab dem Obergring auf dem Rathausplatz den Narrenbrief. Unter tatkräftigem Mitwirken der Thuner Guggen wurde dann traditionsgemäss die Fasnacht "ichüblet" und mit einem Monster auf dem Rathausplatz abgeschlossen. | ||
| Schlagzeilen | Der Gringerat im neuen Kostüm Thun fest in Narrenhand | ||
| Freitag 3. Februar | Die traditionelle Schnitzelbanksoirée war völlig ausverkauft und als Gastgruppe (neben den 5 Thuner Gruppen) nahm auch dieses Jahr schon zum zweiten Mal die Glögglifrösche aus Murten teil. Ab dem späteren Nachmittag konnten die kleinen Kinder im Zelt auf dem Waisenhausplatz sich schminken lassen sowie Rhythmen unter der Leitung der Guggemusig Goldiguuger einstudieren. Ab 17.00 Uhr konnten dann die grösseren Kinder im Zelt auf dem Mühleplatz, unter der Leitung des dap 2000 Tänze einstudieren. Leider wurde davon wenig Gebrauch gemacht. Um 19.00 Uhr war dann der Start des ersten offiziellen Kinderumzuges begleitet von 3 Guggen durch die Innenstadt. Ein voller Erfolg, denn die Kinderschar wollte kein Ende nehmen! Anschliessend feierten die Thuner Guggen ihr Guggefescht im Zelt auf dem Mühleplatz unter dem Motto: Sich sehen und hören. | ||
| Schlagzeilen | Longo, Blüemlisalp und Vogelgrippe Die Kleinen entdecken die Fasnacht mit Lärm | ||
| Samstag 4. Februar | Traditionell startete der grosse Fasnachtsumzug um 14.59 Uhr im STI Areal. Er war mit 54 Gruppen und über 2000 Teilnehmer der grösste, je in Thun gesehene Umzug! Ganz nach dem Motto z'Thun fägts zogen die Sujetwagen, Guggen und bunten Kostümgruppen ca. 1 3/4 Stunden an den über 30'000 Zuschauern vorbei. Dank dem nicht ganz so kalten und trockenen Wetter harrten noch tausende aus um das wiederum bombastische Concerto Gigante aller Thuner Guggen mitzuverfolgen. Unter der Leitung von Sandra Nussbaum und der Animation von allen Dirigenten artete das Konzert bei den Zuschauern fast in ein "Sportfest" aus! Dank den neuen Zelten hinter dem Rathaus und vor dem Rest. Steinbock herrschte in der ganzen Innenstadt bis früh am Morgen Bombenstimmung. Dank einiger kleineren Guggemusigen, die in den Beizen aufspielten, ist seit diesem Jahr auch die Beizenfasnacht lanciert. Nach längerem Unterbruch fand im Saal des Hotels Freienhof wieder ein Maskenball statt, dem leider noch nicht so viele dafür aber umso schönere Masken beiwohnten. Im Beisein von Gemeinderat Beat Straubhaar beendete man dann um 00.30 Uhr unter Tränen offiziell die Thuner Fasnacht 2006. Zum Glück gab's da ja noch die Freinacht in den Beizen. Dort feierte man dann noch ausgiebig bis früh in den Morgen! | ||
| Schlagzeilen | Grösster Umzug fegte durch Thun Mir gönd no lang oder gar nid hei | ||
| Fasnacht 2005 | |||
| Motto | "MIR schTRAMPLE DÜRE" | ||
![]() Plakette: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag 27. Januar | In gewohnter Manier hatten die Thuner Fasnächtler auf dem Rathauspatz die Macht für die drei schönsten Tage übernommen. Der abtretende Obergring Peter Holenstein erhielt zum letzten Mal von Stapi H.U. von Allmen das Zepter über die Stadt. Die erworbene Macht wurde bis in die Nacht mit Guggenauftritten in der Thuner Innenstadt gefeiert. Abschluss war das „Mini.Monster“ auf dem Rathausplatz. | ||
| Schlagzeilen | Die Narren sind los Drei Tage lang heissts "Gring hoch" | ||
| Freitag 28. Januar | Die traditionelle Schnitzelbanksoirée hatte einige Änderungen erfahren. Als Ersatz für das im Umbau stehende Rest. Schmiedstube, fand erstmals ein Soirée im Begegnungszentrum der BEKB Thun statt. Parallel dazu wurde im neuen Festzelt auf dem Waisenhausplatz eine Kinderfasnacht durchgeführt. Unserer kleinsten Fasnächtler konnten sich dort ab dem späten Nachmittag verkleiden, schminken und musizieren. Der Höhepunkt war ein kleiner Umzug, geführt von der Kindergugge Notäfrässer ins Guggenzelt auf dem Mühleplatz. Dort wurde erstmals eine „Guggomania“ durchgeführt. Ein ungezwungenes Guggenfescht der Thuner Guggen mit spontanen Auftritten in der Stammformation oder verschiedene Guggen bunt gemischt. | ||
| Schlagzeilen | Latour, Gigi Oeri und schwarzi Schwän Kleine Narren - grosser Krach | ||
| Samstag 29. Januar | Start des Fasnachts-Samstags war um Punkt 14.59 der Grosse Fasnachtsumzug, wiederum eine kunterbunte Angelegenheit bei kalter aber sonniger Witterung. Das anschließende Concerto Gigante wurde hervorragend dirigiert von Lukas Keusen (Pulswärmer Riggisberg). Andreas Schneider, Erfinder und Moderator des Concerto Gigante hatte seinen letzten Auftritt. Er war sehr zufrieden mit den Guggern und auch mit dem Publikum, das trotz einer grausamen kalten Biese ausharrte bis zum Schluss und mit Begeisterung mitschaukelte und mittanzte. Nach jahrelangen Verhandlungen war es Gelungen, die Thuner Fasnacht erlebte ihre erste (offizielle) Freinacht. In Thun hieß dies, draußen guuggen bis um 03.00 Uhr, in den Beizen bis zum Abwinken – ein voller Erfolg. Der letzte öffentliche, fasnächtliche Auftritt für Obergring Peter I, erfolgte um ungefähr Punkt 00:30 Uhr. Unter beisein aller Thuner Guggen, dem kompletten Gringerat und sogar Stapi Von Allmen wurde Peter Holenstein, mit Gattin, in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und zum ersten Thuner "Chüssigring" ernannt. Erstmals brachte der „Pööge-Moonliner“ die Thuner Fasnächtler nach Hause. Das rechte Seeufer wurde bis nach Merligen und die Agglomeration bis Gwatt, Lerchenfeld respektiv Steffisburg, bedient. Leider profitierten nur wenige von diesem Gratisservice, im nächsten Jahr werden es sicher viel mehr sein?!?! | ||
| Schlagzeilen | 30'000 Leute am Umzug Konfetti, Kälte und ein "Chüssi" | ||
| Fasnacht 2004 | |||
| Motto | "Eiger, Mönch und Narren" | ||
![]() Plakette: Thomas Blaser | |||
| Donnerstag 29. Januar | Nach kurzer gegenseitiger Begrüssung unter den Narren, ging's auf direkten Weg vom Aarefeldplatz, durch die obere Hauptgasse auf den Rathausplatz. In bereits traditioneller Weise wurde der Gemeinderat Thun, durch die vereinten Rhythmiker, unter der Leitung von Alex Steinegger, aus dem Rathaus getrieben. Der Gemeinderatsdelegation, angeführt von Stapi H.U. von Allmen, blieb nichts anderes übrig, als das Regierungszepter an Obergring Peter Holenstein zu übergeben und die Stadt für drei Tage den Narren zu überlassen. Die Fasnächtler und Guggen verteilten sich anschliessend über die Innenstadt um der Gesamtbevölkerung die erfolgreiche Machtübernahme mitzuteilen. Um Punkt 22.11 Uhr wurde der geglückte Fasnachtsstart schliesslich mit einem Monsterkonzert aller Thuner Guggen, unter der Leitung von Lukas Keusen, gefeiert. | ||
| Schlagzeilen | Fröhliche Machtübernahme Die Narren haben die Stadt übernommen | ||
| Freitag 30.Januar | Der Freitagabend gehörte ein weiteres Mal den Liebhabern der geistigen Fasnacht. Unsere sechs Thuner Schnitzelbankgruppen hielten einmal mehr den Thunerinnen und Thunern den Spiegel vor. Aber auch über die Stadtgrenzen hinaus liess man keinen Fauxpas unkommentiert und für Bundesrätin Micheline Calmy-Rey wurden die Verse kurzerhand simultan übersetzt, (wenn auch netterweise nicht alles wörtlich). | ||
| Schlagzeilen | Gänsli-Blüemli oder ä Boumschuel à là Hiltpold Narren trafen Bundesrätin | ||
| Samstag 31. Januar | Bei strahlendem Wetter durften die Thuner den höhepunkt ihrer Fasnacht feiern. Im Vergleich zum Vorjahr wurden absichtlich keine nennenswerten Änderungen vorgenommen. Da und dort wurde etwas optimiert, ansonsten hies es feiern und geniessen. Zur Freude der Organisatoren waren wieder einige maskierte, erwachsene Kinder mehr auf den Gassen unterwegs. Auch Teenies die sich in den vergangenen Jahren kaum gezeigt hatten tanzen bis weit in die Nacht hinein zu den schrägen Klängen der Guggen. Allgemein herrschte eine sehr fröhliche, ausgelassene Stimmung. Sogar die Presse konnte kein Haar in der Suppe finden und der Kantonspolizei lagen weder Beschwerden beim Strassenverkehr noch über Vandalismus vor. | ||
| Schlagzeilen | Rekordaufmarsch in Thun 362 Tage bis zur nächsten Fasnacht Ein voller Erfolg Närrisches Treiben: Thun, wie es singt und lacht | ||
| Fasnacht 2003 | |||
| Motto | "Colores Gigante" | ||
![]() Plakette: Heinz von Gunten | |||
| Donnerstag 30. Januar | Neu war der Start zur Thuner Fasnacht auf dem Aarefeldplatz. Von da zogen die Fasnächtler via Waisenhausplatz zum Rathausplatz, um die Macht an sich zu reissen. Überraschend aber sehr erfreulich war das grosse Publikumsinteresse, einige tausend Begeisterte säumten den Narren den Weg zum Rathaus. | ||
| Schlagzeile | Regierung per Handstreich abgesetzt Närrische Zeiten in Thuns Innenstadt | ||
| Freitag 1. Februar | Auch in diesem Jahre waren alle Plätze in den Auftrittslokalen seit Wochen ausverkauft. Noch immer war es, dank einem ausgeklügelten Ablöseplan, möglich in allen Restaurants alle Schnitzelbankformationen zu sehen. | ||
| Schlagzeile | Remo noch einmal, es war so schön Lapsuspreis an Thuns Vizestadtschreiber | ||
| Samstag 2. Februar | An den Konzepten Umzug, Concerto Gigante und Gässle wurden keine wesentlichen Änderungen vorgenommen. Auch 2003 hatte das Begehren um eine "Freinacht“ bei den Thuner Behörden keine Chance. | ||
| Schlagzeile | Sonne und nur lachende Gesichter Rund 30'000 Zuschauer Der Narr, der aus der Kälte kam | ||
| Fasnacht 2002 | |||
| Motto | "Drachenfieber“ in Anlehnung an Drachenschiff usw. | ||
![]() Plakette: Thomas Blaser | |||
| Donnerstag 30. Januar | Eröffnet wurde die Fasnacht 02 mit neu 10 Guggen der Fasnachtsregion Thun. Neu konnten im laufenden Jahr die "Bödeli Rasselbande“ Interlaken, "Pulswärmer“ Riggisberg und "Lerchaotiker“ Lerchenfeld als Kollektivmitglieder aufgenommen werden. Zum ersten Mal wurde die Macht vom Stapi, Hans-Ueli von Allmen, persönlich übergeben. | ||
| Schlagzeile | Die Narren übernahmen die Macht Wenn der Lerchosaurus durch die Gasse rollt | ||
| Freitag 1. Februar | Der "Soiree“, wie der Schnitzelbankabend inzwischen liebevoll genannt wird, konnte in bewährtem Rahmen durchgeführt werden. | ||
| Samstag 2. Februar | Die Zahlen zum Umzug: 1500 Teilnehmer, 18 Guggen und was sehr erfreulich war, 7 Wagen. Neu wurde auf dem Mühleplatz ein Festzelt "Guggezält“ aufgestellt und mit grossem Erfolg betrieben. | ||
| Schlagzeile | Konfetti-Gewitter wirbelte durch Thun | ||
| Fasnacht 2001 | |||
| Motto | "z’Thun uf d’Gasse" | ||
![]() Plakette: Bernhard Bettschen | |||
| Donnerstag 1. Februar | Ichüble zuerst wie gehabt auf dem Waisenhausplatz. Anschliessend bewegte sich der ganze Tross zum Rathaus um dort die Macht zu Übernehmen. Das Unternehmen gelang und die Delegation des Gemeinderats übergab die Stadt für drei Tage den Narren. | ||
| Schlagzeile | Z’Thun uf d’Gass | ||
| Freitag 2. Februar | Dank den zwei neuen Formationen "Rathuus-Müüs“ und "Zotemügerli“ konnte die zweite Auflage des Schnitzelbanksoirées um ein neues Lokal erweitert werden. Neu traten die Schnitzelbänkler auch im Restaurant Elite auf. | ||
| Samstag 3. Februar | Mit über 1700 Teilnehmern war der Umzug grösser denn je. Trotz miesem, kaltem Nieselwetter kamen über 25'000 Zuschauer an den Umzug, die Kinderfasnacht "Carnevale Piccolo“ viel jedoch wetterbedingt aus. Zusammen mit Gastguggen aus der ganzen Schweiz dröhnten 17 Formationen bis spät in die Nacht auf die Thuner ein. Am Concerto Gigante gaben unsere "8 Thuner-Guggen“ (zusammen über 250 Musiker) ein kakophonisches Konzert der Spitzenklasse zum Besten. Die Thuner Fasanacht ist nach dem Innenstadtfest zum zweitgrössten Anlass herangewachsen. Der eigens organisierten P+R Dienst fand leider kaum Beachtung. | ||
| Schlagzeile | Die Fasnacht ist erwachsen 17 Guggen-Teams liessen es kesseln | ||
| Fasnacht 2000 | |||
| Motto | "Im Millirium" zur Jahrtausendwende | ||
![]() Plakette: Marco Rhis | |||
| Plakette | Erstmals richtige Metallplaketten, davon 100 Stk. nummerierte Goldplaketten | ||
| Donnerstag 3. Februar | Die Fasnacht wurde wie im Vorjahr auf dem Waisenhausplatz durch den Obergring eröffnet. Inzwischen nahmen acht Guggen, die dem FFT angehören, daran teil. Chatzeschwänz, Seehüüler, Steibockhornis aus Thun und Goldiguuger Goldiwil, Gschirrschärbeler Heimberg, Säiis Tschikken Steffisburg, Schattepöögle Wimmis, Grönbachgussler Merligen. Neu war das, bis dato streng geheim, Aufziehen des Fasnachtssymbols. | ||
| Schlagzeile | Die Narren nehmen Thun wieder in Beschlag | ||
| Freitag 4. Februar | Erstmals konnte in den Restaurants Casa Barba, Freienhof, Falken und Alpenblick der "Schnitzelbank-Soiree“ durchgeführt werden. Dank der lustig-bissigen Verse der ersten vier Schnitzelbankgruppen wurde dieser Anlass sofort zum durchschlagenden Erfolg. "S’ Muulbeeri“, "d’ Schnüffler“, "Schlossbergglozzer“ und "Helmi der Habsburger“ waren die mutigen Pioniere, zur Abwechslung gab’s zwischendurch eine Gugge und eine Piccologruppe. | ||
| Schlagzeile | Schnitzelbänke an der Fasnacht | ||
| Samstag 5. Februar | Der Umzug vom Samstag konnte mit über 600 Fasnächtlern aus 27 Gruppen ein neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Neu waren auch drei Wagen dabei, Zwei aus der Region und ein echter Waggiswagen aus Basel. Neu wurde für die kleinen Fasnächtler hinter dem Rathaus ein "Carnevale Piccolo“ durchgeführt, während vor dem Rathaus die Thuner ausgelassen dem "Concerto Gigante“ beiwohnten, welches erstmals auf einer 25 m breiten und 5 m hohen Stufentribüne stattfand. | ||
| Schlagzeile | Sogar die Basler kommen nach Thun Concerto Gigante erschütterte die Rathausmauern | ||
| Fasnacht 1999 | |||
| Motto | "Nid ganz 100" in Anspielung auf die Veranstaltungen "Thun 99" | ||
![]() Button: Alex Steinegger | |||
| Donnerstag 5. Februar | Die Fasnacht wurde zum ersten Mal durch den Obergring eröffnet, der jede Guggen der Fasnachtsregion Thun einzeln begrüsste. Nach einer kurzen Darbietung verteilten sich die Guggen über die Innenstadt um sich um 21.35 zum "kleinen Monsterkonzert“ wieder zu treffen. | ||
| Schlagzeile | Fasnacht lockte Thuner hinaus in die Kälte | ||
| Samstag 7. Februar | Das Konzept für den Umzug wurde den gestiegenen Bedürfnissen angepasst. Neu wurde die Umzugsreihenfolge auf dem STI-Werkhof organisiert. Um Punkt 14.29 setzte sich die Parade, geführt von den Tambouren der Arbeitermusik Thun in Bewegung. Um die 10'000 Zuschauer verfolgten den Umzug, der via Kuhbrücke – Bälliz – Freienhofgasse – Ob. Hauptgasse, zum Rathausplatz führte. Zum anschliessenden "Concerto Gigante“ füllte sich auch der Rathausplatz. Für die nächtliche Gassenfasnacht, wurde für alle Guggen erstmals ein straffer Einsatzplan erstellt, der "tote Zeiten“ an den Auftrittsorten ausschloss. Im Freien durfte bis 01.00 Uhr musiziert werden, der Maskanball im Freienhof dauerte offiziell bis um 2.30 Uhr. | ||
| Schlagzeile | Die Thuner Fasnacht dauert eine Stunde länger | ||
| Gründung FFT, 1.9.1998 | |||
![]() Fasnachtssymbol: Bernard Lanz | |||
| Gründerversammlung | Aus dem, bis dahin tätigen OK der Thuner Fasnacht, entstand am 1.9.1998 der Verein Fasnachtsfreunde Thun. Der Thuner Stadtrat Peter Holenstein hatte sich bereit erklärt, das Amt des Präsidenten (Obergring) zu übernehmen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Fasnachtskultur in der Region Thunersee und die jährliche Durchführung einer dreitägigen Fasnacht in Thun. Die Fasnachtsfreunde Thun koordinieren die verschiedenen Veranstaltungen der Thuner Fasnacht und stellen die Infrastruktur bereit. | ||
| Gringerat | OK der Thuner Fasnacht | ||
| Obergring | Höchster Fasnächtler, Präsident der FFT | ||
| Narrenparlament | Delegiertenversammlung der Guggen, Masken- und Schnitzelbankgruppen und weiteren Wichtigkeiten. | ||
| Gringehöck | Hauptversammlung der Fasnachtsfreunde Thun | ||
| Fasnacht 1998 | |||
![]() Button: Bernhard Lanz | |||
| Donnerstag 5. Februar | Thun erlebte zum erstenmal das "Ychüble“. Zum Auftakt der Thuner Fasnacht spielten fünf Guggemusig-Formationen auf dem Waisenhausplatz auf. Anschliessend verteilten sie sich über die ganze Innenstadt um Stimmung zu machen und die Thuner auf die bevorstehende Fasnacht vom Samstag aufmerksam zu machen. | ||
| Schlagzeile TT | Mit der “Ichesslete“ hat die Fasnacht begonnen | ||
| Samstag 7. Februar | Wegen dem zunehmenden Interesse an der Fasnacht hatte das OK „Thuner Fasnachts-Freunde“ ein völlig neues Konzept erarbeitet. Das Programm vom Fasnachtssamstag 1998: 14.29 Start zum Fasnachtsumzug mit zwei Böllerschüssen. Die Besammlung zum Umzug, mit acht guggenmusigen, war neue beim Aarefeldschulhaus (Heute Manor). Tausende Schaulustige säumten die Umzugsroute: Bahnhofbrücke - Frienhofgasse – Ob. Hauptgasse – Rathausplatz – Gerberngasse – Marktgasse – Unt. Bälliz – Bälliz – Waisenhausplatz – Mühlegässli – Ob. Hauptgasse – Tathausplatz. 15.59 Begrüssung der teilnehmenden Guggen durch einen Speeker auf dem Rathausplatz. Nach den Einzelkonzerten folgte das erste Monsterkonzert der Geschichte Thun’s. 18.00 bis 24.00 Strassenfasnacht in den Altstadtgassen Thun’s. 20.00 bis 02.30 Maskenball im Freienhof, mit Guggenkonzerten und Live-Band. | ||
| Schlagzeilen | Hochstimmung in Thun – Fantastische Fasnacht Guggen und Hexen – und Zuschauer zuhauf Die Narren kamen in Scharen an die Fasnacht | ||
| Fasnacht 1997 | |||
| Motto | Jezt geht's los! | ||
![]() Button: Horst Wieladt | |||
| Samstag 1. Februar | Der erste grosse Fasnachtsumzug in Thun unter dem Motto "Jetzt geht's los!" stellte sich aus zwei Teilen zusammen: dem Kinderumzug ab Marienkirche zum Aarefeld und dem dort wartenden Hauptumzug der Guggenmusigen und Gruppen von Schulen und Kindergärten aus Thun und Umgebung. Die Guggenmusigen "Grönbachgusler" aus Merligen und die "Thuner Seehüüler" zeigten sich zum ersten Mal zusammen mit den altbekannten "Chatzeschwänz" aus Thun und den Schattepöögle" aus wimmis. Nach einem erschütternden Böllerschuss bewegte sich der Umzug über die Freienhofgasse - Obere Hauptgasse - Rathausplatz - Bälliz - Obere Hauptgasse - zurück zum Rathausplatz zum Monsterkonzert. Abends gab es einen Maskenball in der "Bierhalle" und fasnächtliches Treiben in der "Villa Wahnsinn". Dass dieser Anlass zu einem Erfolg wurde ist dem OK, das sich aus Mitgliedern der Guggenmusigen zusammensetzte, zu verdanken. Insbesondere die neu gegründete Guggemusig "Seehüüler" war treibende Kraft zu einer Erweiterung der Thuner Fasnacht. Zum erstem Mal wurde eigens für die Thuner Fasnacht ein Button kreiert, der vorläufer der heutigen Fasnachtsplaketten. | ||
| Schlagzeile TT | In Thun haben für einen Tag die Narren regiert "Fasnachtsvirus“ hat Thuner gepackt | ||
| Fasnacht 1996 | |||
| Samstag 10. Februar | Kinderumzug durch Thun organisiert vom "Verein junger Mütter“ unter Mitwirkung der Guggemusig Chatzeschwänz. | ||
| Schlagzeile TT | Gelungene Thuner Kinderfasnacht Keiner zu klein, ein Fasnächtler zu sein | ||
| Samstag 17. Februar | Thuner Beizenfasnacht mit Platzkonzerten der Guggen "Schattepöögle“ Wimmis und "Chatzeschwänz“ Thun. Kleines Monsterkonzert der beiden Guggen auf dem Rathausplatz mit anschliessender Konfettischlacht. In den Lokalen Krone, Tell und Hardy’s finden Maskenbälle statt. | ||
| Schlagzeile TT | Chatzepööggle u Ratteschwänz heizten Thunern ein Narren machen die Thuner Innenstadt unsicher | ||
| Fasnacht 1995 | |||
| Samstag 11. Februar | Kinderumzug durch Thun, organisiert vom "Verein junger Mütter“ unter Mitwirkung der Guggemusig Chatzeschwänz. | ||
| Schlagzeile TT | Fasnachtsstimmung in den Gassen von Thun | ||
| Samstag 18. Februar | Platzkonzert der Guggemusig "Chatzeschwänz“ auf dem Rathausplatz. Anschliessend finden in einigen Restaurants und Bars der Oberen Hauptgasse eine kleine Beizenfasnacht statt. | ||
| Schlagzeile TT | Guggemusig will Fulehung nicht konkurrenzieren Die Thuner Fasnacht war ein Bombenerfolg | ||
| Auszug aus dem Stadtarchiv | |||
| 1965 | Abschaffung von fasnächtlichem Treiben in Thun wegen Unsittlichkeiten. | ||
| 1948 | Gründung der "Fasnachtsgesellschaft Thun" und Gründung eines Gegenkomitees "gegen die Unsitten des Fasnachtstreibens“. Bestandteile der damaligen Fasnacht waren "Chesslete“ und erste Umzüge mit bis zu 20 teilnehmenden Gruppen. An den Beiträgen der berüchtigten Fasnachtszeitung "s’Quatschblatt“ gingen Ehen zu Bruch. | ||
| 1930 | Eintrag über die letzte Durchführung eines Maskenballs im Restaurant Freienhof | ||
| 1877 bis Ende 19. Jahrhundert | Närrische Aktivitäten in den Gassen von Thun Auffuhr von Kälbern, Schweinen, Ziegen und Rindviechern am jährlich stattfindenden Fasnachtsmarkt. | ||
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